28 April 2026, 00:08

Braunschweig plant neue Kita in Weststadt – 2030 soll sie den Betreuungsmangel lindern

Großes Gebäude mit einem grasigen Bereich davor, umgeben von einem Metallzaun, mit einem Weg, Bäumen, Pfosten, Bannern, einem geparkten Fahrrad, nahen Häusern und einem bewölkten Himmel, als neuer Spielplatz der Schule identifiziert.

Braunschweig plant neue Kita in Weststadt – 2030 soll sie den Betreuungsmangel lindern

Beamte der Stadt Braunschweig haben Pläne für eine neue Kita in Weststadt vorgestellt, um den wachsenden Mangel an Betreuungsplätzen zu beheben. Die Einrichtung, deren Eröffnung für 2030 geplant ist, soll die schließende Kita St. Kjeld ersetzen und moderne modulare Bauweisen einführen. Die aktuellen Versorgungsquoten im Stadtteil liegen deutlich unter den städtischen Zielen, was den Druck zur Expansion erhöht.

In Weststadt besteht ein erheblicher Mangel an Kinderbetreuungsangeboten. Die Betreuungsquote für Krippenplätze beträgt nur 31,1 % – weit entfernt vom städtischen Ziel von 45 % – während die Kindergartenplätze mit 93,5 % knapp unter der angestrebten 102 %-Marke liegen. Dadurch bleiben 84 Krippen- und 63 Kindergartenplätze ungedeckt, was den höchsten Bedarf in ganz Braunschweig darstellt.

Die geplante Einrichtung in der Unstrutstraße wird drei Krippengruppen, eine inklusive Gruppe sowie eine Kindergartengruppe beherbergen. Zudem ist ein 50 Quadratmeter großer Speiseraum vorgesehen, der gesunde Ernährung und soziales Lernen fördern soll. Der Caritasverband Braunschweig wird die Kita nach ihrer Fertigstellung betreiben.

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Die Bauarbeiten sollen 2028 beginnen, basierend auf einem Festpreisvertrag mit einer Obergrenze von 10 Millionen Euro. Die Finanzierung ist bereits im Haushalt 2025/2026 gesichert. Das Projekt setzt auf serielle Modulbauweise und dient als Pilotprojekt für künftige Kita-Neubauten in der Stadt.

Der Verwaltungsausschuss wird am 17. Juni über die Pläne abstimmen. Bei einer Zustimmung könnte die Einrichtung 2030 ihre Türen öffnen.

Die neue Kita soll nicht nur den Betreuungsengpass in Weststadt verringern, sondern auch innovative Bauverfahren erproben. Mit einem festen Budget und einem klaren Fertigstellungstermin wird das Projekt 84 Krippen- und 63 Kindergartenplätze schaffen. Über den Vorschlag wird in der anstehenden Ausschusssitzung entschieden.

Quelle