Dermapharm zahlt 10 % Aufschlag bei Aktienrückkauf – doch die Nachfrage übertrifft alle Erwartungen
Lara WagnerDermapharm zahlt 10 % Aufschlag bei Aktienrückkauf – doch die Nachfrage übertrifft alle Erwartungen
Dermapharm schließt Aktienrückkaufprogramm ab – und zahlt 10 % Aufschlag
Dermapharm hat ein Aktienrückkaufprogramm abgeschlossen und den Aktionären 42 Euro pro Aktie geboten – ein Aufschlag von 10 % auf den jüngsten Börsenkurs. Der Schritt folgt auf Jahre der Stagnation des Aktienkurses, der während der Pandemie zeitweise stark gestiegen war. Die Aktionäre reichten rund 4,8 Millionen Aktien ein, deutlich mehr als die geplanten 4,3 Millionen, die das Unternehmen zurückkaufen wollte.
Das von Wilhelm Beier gegründete Pharmaunternehmen ging 2018 an die Börse, wobei Beier fast 80 % der Anteile behielt. Durch strategische Übernahmen wie Strathmann (2018), Allergopharma (2020), Arkopharma und C3 (2022) sowie zuletzt Mucos (2025) baute Dermapharm sein Geschäft aus. Zum Portfolio gehören Marken wie Anton Hübner und Euromed sowie eine Beteiligung an Wellster Healthtech.
Während der Pandemie kletterte der Aktienkurs zeitweise auf 90 Euro, angetrieben durch Dermapharms Rolle bei der Abfüllung des BioNTech-COVID-19-Impfstoffs. Doch danach stagnierte der Kurs, was das Rückkaufprogramm motivierte. Ursprünglich sollte das Unternehmen bis zu 4,3 Millionen Aktien (nahezu 8 % des Grundkapitals) zurückkaufen – doch da 4,8 Millionen eingereicht wurden, erfolgt die Zuteilung nun anteilig.
Trotz Wachstums im Kerngeschäft steht die Reimport-Tochter Axicorp vor Herausforderungen. Der Rückkauf soll den Aktienkurs stabilisieren und Vertrauen in die langfristige Strategie des Unternehmens signalisieren.
Das Programm markiert einen strategischen Schritt für Dermapharm nach Jahren schwankender Börsenperformance. Mit 4,8 Millionen eingereichten Aktien wird das Unternehmen die Rückkäufe nun verhältnismäßig verteilen. Die Maßnahme zielt darauf ab, das Investorenvertrauen nach einer Phase der Stagnation wiederherzustellen.






