Foresight steigt bei Batteriespeicher-Pionier Mirai Power ein und treibt Expansion voran
Marie SchneiderForesight steigt bei Batteriespeicher-Pionier Mirai Power ein und treibt Expansion voran
Foresight investiert in deutschen Batteriespeicher-Anbieter Mirai Power
Der britische Investmentmanager Foresight hat über seinen Fonds Foresight Energy Infrastructure Partners II (FEIP II) eine Beteiligung am deutschen Batteriespeicher-Spezialisten Mirai Power erworben. Die Transaktion unterstützt die Pläne des Unternehmens, sein Geschäft in Deutschland auszubauen und in weitere internationale Märkte vorzudringen. Das bestehende Führungsteam bleibt an Bord, um die künftige Entwicklung zu steuern.
Mirai Power wurde 2023 gegründet und hat bereits eine Projektpipeline mit einer Kapazität von 12,5 Gigawatt (GW) in Deutschland aufgebaut. Das Unternehmen konzentriert sich auf netzgebundene Großspeicherlösungen, verfolgt aber auch ausgewählte Projekte auf Verteilnetzebene. Die Expansion fällt in eine Phase dynamischen Wachstums: Der deutsche Batteriespeichermarkt erreichte 2025 ein Volumen von 18,2 Gigawattstunden (GWh), und Prognosen zufolge wird sich sein Wert bis Anfang der 2030er-Jahre auf über 21 Milliarden US-Dollar verdoppeln.
Der investierende Fonds FEIP II wurde 2025 aufgelegt und hat bereits Zusagen in Höhe von 1,64 Milliarden Pfund eingesammelt. Sein langfristiges Ziel ist der Aufbau eines europäischen Independent Flexibility Providers, der Netzsicherheit und Energiespeicherlösungen anbietet. Mit der Unterstützung von Foresight kann Mirai Power sein Wachstum über die deutschen Grenzen hinaus beschleunigen.
Das Gründerteam bleibt weiterhin für die Unternehmensführung verantwortlich und sorgt so für Kontinuität in Strategie und Umsetzung. Dank der finanziellen Rückendeckung durch Foresight will Mirai Power seine Position im Energiespeichersektor festigen und neue Chancen im Ausland erschließen.
Die Investition stärkt Mirai Powers Fähigkeit, in einem rasant wachsenden Markt zu skalieren. Mit einer 12,5-GW-Projektpipeline und einem erfahrenen Führungsteam ist das Unternehmen gut aufgestellt, um die steigende Nachfrage zu nutzen. Gleichzeitig treibt der Deal die Strategie von FEIP II voran, ein führendes europäisches Netzwerk für Energieinfrastruktur aufzubauen.






