21 March 2026, 16:09

Hessens Beamte fordern sieben Prozent mehr Lohn – Proteste eskalieren vor Verhandlungen

Plakat mit einem britischen Granitarbeiter vor einer Bergkulisse, mit der Aufschrift "Was unser freier Handel bedeutet - britischer Granitarbeiter - Die faire Lohnklausel ist in Ordnung, aber ich will Arbeit."

DGB: Rund 1.500 Teilnehmer bei der Aktionsaktion der Beamten - Hessens Beamte fordern sieben Prozent mehr Lohn – Proteste eskalieren vor Verhandlungen

Gewerkschaften im öffentlichen Dienst Hessens kämpfen für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen

Rund 1.500 Beamt:innen und Landesbedienstete haben in der gesamten Region bereits an Protesten und Kampagnen teilgenommen. Die Verhandlungen zwischen den Gewerkschaften und der Landesregierung bleiben angespannt, während die Forderungen immer lauter werden.

Im Mittelpunkt des Streits steht eine Lohnerhöhung von sieben Prozent für die 58.000 Landesbeschäftigten Hessens, mit einer monatlichen Mindesterhöhung von 300 Euro. Die Gewerkschaften bestehen darauf, dass eine mögliche Lohnvereinbarung sofort und gleichermaßen für Beamt:innen wie für reguläre Landesangestellte gelten muss.

Etwa 1.000 Beamt:innen versammelten sich in Frankfurt, um faire Bezahlung und verbesserte Arbeitsbedingungen zu fordern. Weitere 500 beteiligten sich an einer Fotoaktion, um auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen. Die Proteste folgen einem Urteil des Verwaltungsgerichts Kassel aus dem Jahr 2021, das feststellte, dass einige Besoldungsstufen im hessischen öffentlichen Dienst verfassungswidrig niedrig seien.

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Dringender Handlungsbedarf Michael Rudolph, Vorsitzender des DGB Hessen-Thüringen, fordert die Landesregierung auf, endlich konkrete Schritte einzuleiten. Er argumentiert, dass die Gehälter verfassungskonform sein und die Lebenshaltungskosten widerspiegeln müssten. Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 26. und 27. März angesetzt – bisher ohne Einigung in Sicht.

Das Ergebnis der anstehenden Gespräche wird entscheiden, ob Hessens Beamt:innen und Landesbedienstete die geforderten Lohnerhöhungen erhalten. Sollte keine Einigung erzielt werden, könnten weitere Proteste und Klagen folgen. Die Landesregierung steht zunehmend unter Druck, sowohl die Lohnniveaus als auch die Arbeitsbedingungen zu verbessern.

Quelle