04 March 2026, 21:05

Landshuter Azubis spenden 600 Euro für benachteiligte Kinder in der Region

Ein Plakat mit der Aufschrift "Brauchen die Armen ihre Kinderhilfe?" und begleitenden Bildern.

Landshuter Azubis spenden 600 Euro für benachteiligte Kinder in der Region

Auszubildende und Nachwuchskräfte des Landratsamts Landshut sammeln 600 Euro für lokale Kinderhilfe

Auszubildende und junge Mitarbeiter:innen des Landratsamts Landshut haben 600 Euro für einen örtlichen Kinderhilfsverein gesammelt. Die Spende wurde in einer feierlichen Übergabe an die Landshuter Ortsgruppe des Deutschen Kinderschutzbundes überreicht, an der auch Landrat Peter Dreier teilnahm. Das Geld soll Projekte für benachteiligte Kinder und Familien in der Region unterstützen.

Die Spendenaktion startete Ende November: Die Auszubildenden organisierten einen vorweihnachtlichen Verkauf selbstgebackener Leckereien. Mitarbeiter:innen und Besucher:innen kauften in der Adventszeit Kuchen, Plätzchen und festliche Süßigkeiten. Durch zusätzliche Spenden der Belegschaft stieg die Summe auf 600 Euro.

Landrat Peter Dreier nahm an der Scheckübergabe teil und lobte das Engagement und die Kreativität der Auszubildenden. Er betonte, wie sehr die Initiative den Einsatz des Amts für gemeinnützige Zwecke widerspiegle. Die Spende fließt nun in die lokalen Programme des Kinderschutzbundes Landshut.

Es ist nicht das erste Mal, dass bayerische Behörden solche Projekte fördern. In den vergangenen drei Jahren haben mindestens zwölf weitere Ämter – darunter das Landratsamt München, die Augsburger Polizei und das Nürnberger Finanzamt – ähnliche Kampagnen durchgeführt. Viele unterstützten dabei den Kinderschutzbund, die Caritas oder die Diakonie.

Die 600 Euro kommen direkt den Angeboten des Kinderschutzbundes Landshut für Kinder und Familien zugute. Die Aktion der Auszubildenden reiht sich in einen wachsenden Trend ein: Immer mehr öffentliche Einrichtungen in Bayern nutzen betriebliche Initiativen, um soziale Projekte zu fördern. In den letzten Jahren haben lokale Behörden solche Spendenaktionen zunehmend als Instrument der Gemeinschaftsunterstützung etabliert.