18 March 2026, 16:02

Leipziger Beratungsstelle kämpft mit Prävention gegen religiösen Extremismus in Sachsen

Zeichnung der Salem Deutschen Evangelischen Lutheranischen Kirche mit einigen Menschen davor und einem Zaun drumherum sowie Text unten.

Leipziger Beratungsstelle kämpft mit Prävention gegen religiösen Extremismus in Sachsen

Spezialisierte Beratungsstelle in Sachsen geht religiös motiviertem Extremismus mit Prävention, Schulungen und Deradikalisierung an

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Mit Sitz in Leipzig unterstützt die Einrichtung junge Menschen, Eltern und Fachkräfte, die mit Radikalisierungsrisiken konfrontiert sind. Zu den Angeboten zählen Workshops, Empowerment-Programme und Fachschulungen, um Unsicherheiten im Umgang mit extremistischen Ideologien abzubauen.

Die Beratungsstelle Sachsen gegen religiös motivierten Extremismus hat ihren Standort in der Stieglitzstraße 84 in Leipzig. Das Team ist unter der Telefonnummer +49 341 97854780 oder per E-Mail unter [email protected] erreichbar. Die Fachkräfte bieten Hilfestellung für gefährdete Jugendliche, bereits radikalisierte Personen sowie für Menschen, die aus extremistischen Gruppen aussteigen möchten.

Für Schüler:innen und junge Erwachsene werden Workshops zu Themen wie islamischen Grundlagen, pluralistischem Zusammenleben und interreligiösem Dialog angeboten. Ein separates Empowerment-Programm richtet sich an muslimische Frauen mit Flucht- oder Migrationshintergrund und behandelt Rassismus, Diskriminierungserfahrungen sowie antimuslimische Feindseligkeit. Zudem schult die Beratungsstelle Pädagog:innen und Sozialarbeiter:innen darin, Radikalisierungstendenzen in ihrem Arbeitsumfeld frühzeitig zu erkennen und entgegenzuwirken.

Für Personen, die bereits in extremistischen Ideologien verstrickt sind, bietet die Stelle gezielte Deradikalisierungsarbeit an. Zwar werden keine genauen Teilnehmerzahlen genannt, doch zielt das Programm darauf ab, Radikalisierungsprozesse rückgängig zu machen und Toleranz zu fördern. Fachkräfte können ihr Wissen durch spezialisierte Fortbildungen zu Früherkennung und Interventionsstrategien weiter ausbauen.

Im Mittelpunkt der Arbeit stehen frühe Prävention, professionelle Weiterbildung und direkte Unterstützung für Betroffene. Durch die Kombination von Einzelfallhilfe und gesellschaftlicher Aufklärung soll der Einfluss radikaler Ideologien eingedämmt werden. Kontaktmöglichkeiten und Informationen zu den Programmen stehen allen zur Verfügung, die Hilfe benötigen.

Quelle