Neues Finanzmodell rettet alle 35 RegioBus-Linien ab 2027
Ab 2027 tritt ein neues Finanzierungssystem für die RegioBus-Verbindungen in Kraft. Die Reform soll geplante Streichungen von Linien verhindern und alle 35 bestehenden Strecken erhalten. Bisher werden die Busdienste über ein Umlageverfahren finanziert, künftig erfolgt die Kostenaufteilung jedoch nach einem gemeinsamen Modell.
Die RegioBus-Linien verbinden wichtige Verkehrsknotenpunkte, mittelgroße Zentren und kleinere Gemeinden – insbesondere dort, wo keine Schienenanbindung besteht. Da die Strecken über Kreis- und Stadtgrenzen hinweg führen, ist eine Finanzierung nach Einzelgebieten nicht möglich. Der Betrieb des gesamten Netzes kostet jährlich rund 116 Millionen Euro.
Im bisherigen Umlagesystem hatte der Regionalverband über Streichungen von Linien nachgedacht, um die Ausgaben zu senken. Das neue Modell sieht jedoch vor, dass das Land sowie die beteiligten Landkreise und Städte eventuelle Defizite gemeinsam tragen. Dadurch bleibt der Betrieb aller 35 Linien auch im kommenden Jahr gesichert.
Die örtlichen Busverbindungen werden weiterhin von den einzelnen Kommunen finanziert. Zudem wird der Regionalverband künftig regelmäßige Überprüfungen durchführen, um die Angebote bei Bedarf anzupassen.
Das einheitliche Finanzierungsmodell startet 2027. Es sichert die Zukunft der RegioBus-Linien und verteilt die finanziellen Lasten gerechter. Sämtliche Verbindungen bleiben wie geplant in Betrieb, wobei laufende Bewertungen sicherstellen sollen, dass die regionalen Bedürfnisse erfüllt werden.






