Niedersachsen macht Projektwerkstatt zur dauerhaften Agentur für Kommunen
Lara WagnerNiedersachsen macht Projektwerkstatt zur dauerhaften Agentur für Kommunen
Niedersachsen wandelt Projektwerkstatt in dauerhafte Projektagentur um
Aufgrund der großen Nachfrage aus den Kommunen macht Niedersachsen seine Projektwerkstatt zu einer festen Projektagentur. Seit dem Start 2022 hat die Initiative bereits 150 Gemeinden bei der Förderung beraten und praktisch unterstützt. Ziel der Umstrukturierung ist es, den Zugang zu Landesmitteln zu erleichtern und die Bedürfnisse kleinerer Kommunen besser zu bedienen.
Die Projektwerkstatt begann 2022 als Pilotprojekt in der Region Leine-Weser. Bis 2025 hatte sie sich auf ganz Niedersachsen ausgeweitet. Bisher nahmen 142 Gemeinden an den Beratungsprogrammen teil, insgesamt nutzten rund 150 Kommunen die Angebote.
Die Landesregierung finanziert die neue Projektagentur nun bis Ende 2027. Entwicklungsministerin Melanie Walter will, dass die Agentur Fachwissen bündelt, typische Hürden identifiziert und Abläufe vereinfacht. Praxiserfahrungen der Kommunen sollen zudem Tools wie die Förderfinder-Plattform und das Niedersächsische Kommunalfördergesetz weiterentwickeln.
Zusätzlich stellt das Land 150.000 Euro bereit, um die Beratung für kleine und mittlere Städte zu stärken. Marco Trips, Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebunds (NSGB), betonte, es gehe darum, Fördermittel "schneller, transparenter und bedarfsgerechter" bereitzustellen. Die Agentur wird kommunale Erfahrungen auswerten, um Bürokratie abzubauen und Antragsverfahren zu beschleunigen.
Die Projektagentur bleibt Ansprechpartner für praktische Hilfestellung und wird gleichzeitig Förderprozesse optimieren. Mit der gesicherten Landesförderung bis 2027 plant sie, ihr Angebot auszubauen und sicherzustellen, dass auch kleinere Gemeinden die nötige Unterstützung erhalten. Die Änderungen basieren auf Jahren der Erprobung und dem Feedback von Kommunen in ganz Niedersachsen.






