Rofu Kinderland ruft Plüschtiere wegen Asbest-Gefahr zurück – was Eltern jetzt wissen müssen
Lara WagnerRofu Kinderland ruft Plüschtiere wegen Asbest-Gefahr zurück – was Eltern jetzt wissen müssen
Spielwarenhändler Rofu Kinderland ruft Stofftiere wegen Asbestspuren zurück
Der deutsche Spielwarenhändler Rofu Kinderland hat einen Rückruf für bestimmte Plüschfiguren ausgestellt, nachdem in deren Füllmaterial Spuren von Asbest nachgewiesen wurden. Das Unternehmen, das im Januar Insolvenz anmelden musste, fordert Kunden auf, die betroffenen Produkte umgehend nicht mehr zu verwenden.
Der Rückruf erfolgt zu einer Zeit, in der der Händler mit finanziellen Schwierigkeiten kämpft – darunter schwache Weihnachtsumsätze und wachsende Konkurrenz durch den Onlinehandel. Obwohl keine genauen Angaben dazu vorliegen, welche Modelle betroffen sind, hat Rofu Kinderland die entsprechenden Artikel bereits aus dem Verkauf genommen.
Kunden, die eines der zurückgerufenen Spielzeuge besitzen, können es in jeder Rofu-Kinderland-Filiale gegen eine vollständige Erstattung zurückgeben. Das Unternehmen hat bisher keine weiteren Details zu den genauen Plüschfiguren bekannt gegeben, die von der Rückrufaktion betroffen sind.
Bereits zu Beginn dieses Jahres hatte der Händler Insolvenz angemeldet und dabei finanzielle Belastungen durch rückläufige Ladenumsätze und gestiegene Lebenshaltungskosten als Gründe genannt. Der aktuelle Rückruf verschärft die Lage zusätzlich, während das Unternehmen versucht, seine wirtschaftlichen Probleme in den Griff zu bekommen.
Betroffen sind Plüschtiere aus einer nicht näher bezeichneten Serie, sodass Kunden ihre Einkäufe selbst überprüfen müssen. Rofu Kinderland bestätigte, dass Erstattungen in allen Filialen vorgenommen werden. Gleichzeitig bleibt das Unternehmen weiter mit finanzieller Instabilität konfrontiert, während es diese Sicherheitsbedenken klärt.






