Sachsens Wälder trotzen Dürre und Borkenkäfer mit Millioneninvestitionen in Klimaresistenz
Marie SchneiderWaldminister: Gesunde Wälder sichern Jobs und Klimaschutz - Sachsens Wälder trotzen Dürre und Borkenkäfer mit Millioneninvestitionen in Klimaresistenz
Sachsens Wälder umfassen etwa 1,4 Millionen Hektar und bleiben trotz aktueller Herausforderungen flächenmäßig stabil. Sie liefern Rohstoffe, sichern Arbeitsplätze, schützen das Klima und fördern gleichzeitig den Tourismus sowie die Versorgung mit sauberem Trinkwasser. Wie aktuelle Berichte des Landesamts für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie zeigen, werden weiterhin Anstrengungen unternommen, um ihre Widerstandsfähigkeit zu stärken.
Der diesjährige Internationale Tag des Waldes, der unter dem Motto "Wälder und Wirtschaft" steht, unterstreicht die zentrale Rolle der Wälder für Lebensgrundlagen und Ökosysteme in der Region.
In den vergangenen fünf Jahren blieb die Waldfläche Sachsens mit rund 1,4 Millionen Hektar konstant. Geringfügige Veränderungen ergaben sich durch Sturmschäden und Aufforstungen, doch insgesamt blieb der Bewuchs stabil. Seit 2020 hat das Land 50 Millionen Euro in das "Sächsische Waldklimaprogramm" investiert. Im Rahmen dieser Initiative wurden 10 Millionen klimaresistente Bäume – vor allem Eichen und Buchen – gepflanzt und auf 5.000 Hektar der Boden saniert. Zudem erforderten Borkenkäferplagen im Erzgebirge gezielte Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen.
Dürreperioden, Hitzewellen und Stürme belasten die Ökosysteme weiterhin. Um dem entgegenzuwirken, betonte Forstminister Georg-Ludwig von Breitenbuch die Notwendigkeit jüngerer, artenreicher Wälder. Eine höhere Biodiversität steigert nicht nur die Produktivität, sondern stärkt auch den Tourismus – von Wanderwegen bis hin zu Outdoor-Sportarten.
Eine nachhaltige Forstwirtschaft sichert Einkommen in vielen sächsischen Branchen. Gut bewirtschaftete Wälder senken die Kosten für sauberes Trinkwasser und helfen, Überschwemmungen zu verhindern. Effiziente Bewirtschaftungsmethoden generieren zudem Mittel für anhaltende Aufforstungen und Pflege, was langfristig sowohl der Natur als auch der Wirtschaft zugutekommt.
Sachsens Wälder bleiben ein Grundpfeiler der regionalen Wirtschaft und verbinden Umweltschutz mit wirtschaftlichen Erfordernissen. Durch kontinuierliche Investitionen in klimaresistente Baumarten und Schädlingsmanagement soll ihre Zukunft gesichert werden. Dieser Ansatz stellt sicher, dass die Wälder auch künftig Arbeitsplätze, sauberes Wasser und Erholungsräume bieten.






