04 February 2026, 14:11

Sächsische Binnenhäfen wachsen trotz Schienenproblemen – Riesa wird ausgebaut

Ein detaillierter Papierplan von Neuenglands Küste, Maribor und den umliegenden Inseln mit beschrifteten Häfen, Inselstandorten und Entfernungen zwischen ihnen.

Sächsische Binnenhäfen ziehen positives Fazit für 2025 - Sächsische Binnenhäfen wachsen trotz Schienenproblemen – Riesa wird ausgebaut

Sächsische Binnenhäfen verzeichneten 2025 trotz anhaltender Probleme im Schienengüterverkehr einen Anstieg beim Umschlag – Expansion des Standorts Riesa hat nun höchste Priorität

Im vergangenen Jahr steigerte die Sächsische Binnenhäfen GmbH (SBO) ihren Güterumschlag um 4,27 % auf 2,14 Millionen Tonnen. Allerdings musste die tschechische Tochtergesellschaft CSP Rückgänge hinnehmen. Als zentrales Vorhaben gilt nun der Ausbau des Hafens Riesa, wo 2028 ein neues Terminal in Betrieb gehen soll.

Der Güterumschlag in den Sächsischen Binnenhäfen stieg 2025 um 4,27 % auf insgesamt 2,14 Millionen Tonnen. Allein im Schienengüterverkehr verzeichnete das Unternehmen ein Plus von 1,9 % auf 1,23 Millionen Tonnen, wobei der Standort Torgau besonders stark zulegte. Die tschechische Tochter CSP hingegen verbuchte aufgrund von Strecken- und Brückensperrungen einen Rückgang um 9 %.

Wie Geschäftsführer Heiko Loroff betonte, bleiben Ineffizienzen im Schienenverkehr eine Herausforderung für das weitere Wachstum. Gleichzeitig führte er den Gesamterfolg des Unternehmens auf die breite Aufstellung der Geschäftsbereiche zurück. Die Mitarbeiterzahl blieb mit 113 Beschäftigten bei der SBO und 26 bei der CSP stabil, nachdem acht Stellen durch natürliche Fluktuation abgebaut worden waren.

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Künftig liegt der Fokus auf dem Ausbau des Hafens Riesa. Die Planung und erste Vorarbeiten haben bereits begonnen; das neue Terminal soll 2028 den Betrieb aufnehmen. Die ursprünglichen Investitionskosten wurden auf 30 Millionen Euro geschätzt, aktuelle Zahlen liegen jedoch noch nicht vor.

Für das Jahr 2026 zeigt sich das Unternehmen vorsichtig optimistisch und konzentriert sich darauf, die Betriebsabläufe zu stabilisieren und Arbeitsplätze zu sichern. Trotz der anhaltenden Probleme im Schienengüterverkehr markiert der Ausbau in Riesa einen wichtigen Schritt für die langfristige Entwicklung. Mit der Fertigstellung 2028 wird das Terminal die Kapazitäten des Netzwerks deutlich erweitern.