Sächsische Wirtschaft kämpft gegen 27 bürokratische Hürden und fordert radikale Reformen
Lotta SchulteSächsische Wirtschaft schlägt Maßnahmen zur Bürokratieabbau - Sächsische Wirtschaft kämpft gegen 27 bürokratische Hürden und fordert radikale Reformen
Wirtschaftsverbände in Sachsen fordern dringenden Abbau von Bürokratie
Eine neue Studie benennt 27 bürokratische Hürden, die Unternehmen in der Region ausbremsen. Arbeitgeberverbände verlangen nun konkrete Maßnahmen, um Verfahren zu vereinfachen und digitale Dienstleistungen zu beschleunigen.
Hinter der Initiative stehen Sachsenmetall und der Verband Sächsischer Wirtschaft (VSW), zwei einflussreiche Organisationen der sächsischen Wirtschaft. Sachsenmetall vertritt vor allem Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie, während der VSW als Dachverband für verschiedene Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände im Freistaat fungiert.
Eine aktuelle Untersuchung im Auftrag der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern hat die administrativen Belastungen in Sachsen analysiert. Dabei wurden mehrfache Dokumentationspflichten, uneinheitliche Abläufe und lückenhafte Digitalisierung als größte Probleme identifiziert. Die von Imreg durchgeführte Studie listet 27 konkrete Hindernisse auf, die den Betriebsalltag von Firmen erschweren. Als Reaktion schlagen die Wirtschaftsverbände Sofortmaßnahmen und verbindliche Ziele vor. Ihr Plan umfasst schnellere Genehmigungsverfahren und eine konsequentere Digitalisierung. Ziel ist es, den Papierkram zu reduzieren und den Austausch zwischen Unternehmen und Behörden effizienter zu gestalten.
Die Verbände betonen, dass weniger Bürokratie Zeit und Kosten spart – und fordern die Politik nun auf, ihre Vorschläge umzusetzen und klare Fristen für Reformen festzulegen. Die Studienergebnisse sollen als Grundlage für weitere Gespräche zwischen Wirtschaft und Landesregierung dienen.






