SPD und DGB fordern revolutionäre Rentenreform mit Pflichtbeiträgen der Arbeitgeber
Lara WagnerSPD und DGB fordern revolutionäre Rentenreform mit Pflichtbeiträgen der Arbeitgeber
Die Bundestagsfraktion der SPD unterstützt einen neuen Rentenreformvorschlag. Der Plan, der vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) vorgelegt wurde, sieht eine verpflichtende betriebliche Altersvorsorge vor. Führende SPD-Politiker argumentieren, dass Arbeitgeber die finanzielle Verantwortung gleichberechtigt mit den Beschäftigten tragen sollten.
Dagmar Schmidt, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion, hat sich öffentlich für das DGB-Modell einer gesetzlichen betrieblichen Altersvorsorge ausgesprochen. Sie betonte, dass Arbeitgeber mindestens denselben Betrag wie die Arbeitnehmer einzahlen müssten, um Gerechtigkeit zu gewährleisten.
Yasmin Fahimi, Vorsitzende des DGB, unterstrich diese Forderung und forderte einen rechtlich verbindlichen Rahmen. Dem Vorschlag zufolge wären Unternehmen verpflichtet, gemeinsam mit ihren Mitarbeitenden in die Rentenkasse einzuzahlen. Ziel ist es, die Alterssicherung durch gemeinsame Beiträge zu stärken.
Die Unterstützung der SPD verleiht dem DGB-Vorhaben erhebliches politisches Gewicht. Bei einer Umsetzung müssten Arbeitgeber die Rentenbeiträge der Beschäftigten in gleicher Höhe übernehmen. Der Schritt könnte die Finanzierung der betrieblichen Altersvorsorge in ganz Deutschland grundlegend verändern.






