Ibrahim Maza: Algeriens neuer Star weckt Interesse des FC Barcelona
Lara WagnerIbrahim Maza: Algeriens neuer Star weckt Interesse des FC Barcelona
Algeriens Nationalmannschaft, Les Fennecs, hat beim Afrika-Cup 2025 einen neuen Star entdeckt. Ibrahim Maza, Spitzname Mazadona, überzeugte mit herausragenden Leistungen in den Gruppenspielen und machte europäische Top-Klubs wie den FC Barcelona auf sich aufmerksam.
Vor dem Turnier stand vor allem Torhüter Luca Zidane, Sohn der Fußballlegende Zinedine Zidane, im Fokus. Zidane entschied sich, für Algerien statt Frankreich zu spielen, und stand in den ersten Partien in der Startelf. Doch im Verlauf des Wettbewerbs entwickelte sich Maza zur treibenden Kraft des Teams.
Der 20-jährige Mittelfeldspieler erzielte sein erstes Länderspieltor beim 3:0-Sieg gegen den Sudan. Es folgte ein Meisterstück gegen Äquatorialguinea, in dem er entscheidende Vorlagen lieferte und das Mittelfeld dominierte. Seine Form macht ihn zur Hoffnungsträgerin Algeriens vor dem Achtelfinale gegen die Demokratische Republik Kongo.
Maza begann seine Karriere bei Hertha BSC Berlin und debütierte mit nur 17 Jahren in der Bundesliga. Aktuell steht er bei Bayer Leverkusen unter Vertrag – bis 2030. Der in Deutschland geborene Spieler wechselte im Herbst 2024 seine sportliche Nationalität zu Algerien, da die Konkurrenz in der deutschen Nationalmannschaft zu groß war. Der FC Barcelona soll sein Entwicklung genau beobachten und ihn vor einem weiteren Wertanstieg nach der WM verpflichten wollen.
Algeriens Trainer Vladimir Petković lobte den jungen Kern der Mannschaft und hob Maza neben Anis Hadj Moussa und Fares Chaïbi als Schlüsseltalente hervor.
Mazas Auftritte haben Algeriens Turnierverlauf in Marokko geprägt. Mit wachsendem Interesse aus Barcelona könnte sein Weg bald zu einer der größten Bühnen Europas führen. Doch zunächst konzentriert er sich darauf, Les Fennecs weiter durch das Turnier zu führen.






