14 January 2026, 12:32

Sturmchaos in Norddeutschland: Nahverkehr kehrt langsam zur Normalität zurück

Ein altes Schwarz-Weiß-Foto eines Bahnhofs in Warmbad Villach, Bahnhof, mit einem Haus mit Fenstern und Türen, einer Gruppe von Menschen, die auf Bänken stehen und sitzen, einem Zaun, einem Straßenpfahl, einer Schautafel, einigen Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Schulen und Öffentlicher Verkehr nehmen wieder den regulären Betrieb auf - Sturmchaos in Norddeutschland: Nahverkehr kehrt langsam zur Normalität zurück

Öffentlicher Nahverkehr in Norddeutschland normalisiert sich langsam nach tagelangem Sturmchaos

Nach Tagen der wetterbedingten Behinderungen kehrt der öffentliche Verkehr in Norddeutschland allmählich zur Normalität zurück. Schulen haben wieder geöffnet, und die meisten Busse, Straßenbahnen und Züge verkehren erneut. Dennoch kommt es in einigen Gebieten weiterhin zu Verspätungen und eingeschränktem Betrieb, da Einsatzkräfte noch mit den letzten Störungsbeseitigungen beschäftigt sind.

Die am stärksten betroffenen Regionen erholen sich schrittweise. Der Hannoversche Verkehrsverbund Üstra nahm am Dienstag den regulären Bus- und Stadtbahnbetrieb wieder auf. Doch in Teilen Niedersachsens sorgen glatte Straßen und liegengebliebene Fahrzeuge weiterhin für Probleme. Seit Montagabend hatte Üstra den Busverkehr komplett eingestellt; obwohl die Fahrten nun wieder aufgenommen wurden, kommt es auf einigen Strecken noch zu Unregelmäßigkeiten.

In der benachbarten Region Braunschweig – einschließlich der Landkreise Gifhorn, Goslar, Harz, Helmstedt, Peine, Salzgitter, Wolfenbüttel und Wolfsburg – verkehren die Busse ebenfalls nur eingeschränkt. Zwar fahren sie wieder, aber nicht nach festen Fahrplänen, und auf einigen Linien muss weiterhin mit kurzfristigen Ausfällen gerechnet werden. Auch Stadtbahnlinien decken in manchen Bereichen nicht ihre vollständigen Strecken ab, sodass es zu Lücken im Netz kommt.

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In Niedersachsen und Bremen haben die Schulen nach den sturmbedingten Schließungen wieder den Präsenzunterricht aufgenommen. Lediglich das Alfeld-Gymnasium im Landkreis Hildesheim wechselte wegen eines technischen Problems auf Distanzunterricht. Unterdessen läuft der Schülerverkehr in Bremen und Bremerhaven wieder normal, ohne gemeldete Verspätungen.

Die Deutsche Bahn warnt weiterhin vor vereinzelten Zugverspätungen und Ausfällen, auch wenn sich die Wetterbedingungen bessern. Der Regionalverkehr ist größtenteils wieder angelaufen, doch lokal begrenzte Störungen bleiben bestehen. Reisende werden aufgefordert, sich vor Fahrtantritt über aktuelle Änderungen zu informieren, da es auf einigen Strecken noch zu unerwarteten Einschränkungen kommen kann.

Obwohl die meisten Verkehrsnetze wieder in Betrieb sind, gibt es in Teilen Niedersachsens noch anhaltende Probleme. Die Schulen haben geöffnet, und die Züge fahren zuverlässiger – dennoch sollten Fahrgäste mit möglichen Verspätungen rechnen. Die örtlichen Behörden beobachten die Lage weiterhin, während die Aufräumarbeiten voranschreiten.