TAP Air Portugal: Drei Großkonzerne kämpfen um 49,9 Prozent der Anteile
Emma GüntherTAP Air Portugal: Drei Großkonzerne kämpfen um 49,9 Prozent der Anteile
Portugal treibt den Verkauf eines großen Anteils an der TAP Air Portugal voran. Wie die Regierung am 19. Dezember 2025 bekannt gab, haben sich drei große Fluggesellschaften – Lufthansa, Air France-KLM und die IAG – für die nächste Runde des Bieterverfahrens qualifiziert. Parallel dazu gibt es weitere Entwicklungen in der Luftfahrt: Fortschritte bei den Ermittlungen zu einem Air-India-Absturz und finanzielle Unsicherheiten am Flughafen Dresden.
Die portugiesische Regierung plant, 49,9 Prozent der TAP-Air-Portugal-Anteile zu veräußern. Ein Teil des Pakets soll für Mitarbeiter reserviert bleiben, um deren Mitwirkung an der Zukunft der Fluggesellschaft zu sichern. Verkehrsminister Miguel Pinto Luz bestätigte in Lissabon, dass Lufthansa, Air France-KLM und die International Airlines Group (IAG) nun als Hauptbewerber für den Kauf gelten.
In einer anderen Luftfahrtangelegenheit haben Ermittler die Flugschreiber des abgestürzten Air-India-Flugzeugs geborgen. Die ausgewerteten Daten sollen entscheidende Erkenntnisse über die Ursache des Unglücks liefern. Unterdessen steht der Flughafen Dresden vor einer ungewissen Zukunft, da die finanzielle Unterstützung durch das Land Sachsen-Anhalt ausläuft. Der Wegfall der Mittel hat Debatten über die langfristige Überlebensfähigkeit des Flughafens und mögliche Umstrukturierungsmaßnahmen ausgelöst.
Der Verkaufsprozess der TAP-Air-Portugal-Anteile geht nun mit drei großen Fluggesellschaften als Bieter in die nächste Phase. Das Ergebnis könnte die Eigentumsverhältnisse und den Betrieb der Airline grundlegend verändern. Gleichzeitig laufen die Ermittlungen zum Air-India-Absturz mit den geborgenen Flugdaten weiter, während der Flughafen Dresden ohne staatliche Förderung seine finanziellen Herausforderungen bewältigen muss.






