Leipzigs Oktagon wird zum futuristischen Naturkundemuseum umgebaut
Emma GüntherMillionenförderung für neues Naturkundemuseum - Leipzigs Oktagon wird zum futuristischen Naturkundemuseum umgebaut
Leipzigs historisches Oktagon am Wilhelm-Leuschner-Platz wird zum modernen Naturkundemuseum
Das markante Oktagon-Gebäude in Leipzig soll zu einem hochmodernen Naturkundemuseum umgebaut werden. Die Umgestaltung umfasst großzügige unterirdische Ausstellungsflächen sowie eine repräsentative Eingangshalle innerhalb der denkmalgeschützten Struktur. Die sächsische Landesregierung hat nun die Finanzierung für das ehrgeizige Projekt gesichert.
Ein entscheidender Impuls kam von Sörens Trillenberg, Staatssekretär für Infrastruktur in Sachsen, der 59,5 Millionen Euro zugesagt hat. Die Mittel stammen aus dem Bundesförderprogramm „Investitionen in Kohleregionen“ – demselben Programm, das bereits 2024 den Innenabriss des Gebäudes unterstützte.
Das Museum wird über 3.500 Quadratmeter Ausstellungsfläche auf vier unterirdischen Ebenen verfügen. Zwei bestehende unterirdische Hallen – die „Westhalle“ und die „Osthalle“ – werden für Ausstellungen umgenutzt. Das ikonische, aber marode Oktagon selbst dient künftig als großzügiger Eingangbereich. Die Bauarbeiten sollen bis 2029 abgeschlossen sein; das Haus wird dann zu einem zentralen Kulturstandort in Leipzig.
Das neue Museum bewahrt die historische Fassade des Oktogons, während unter der Erde moderne Ausstellungsräume entstehen. Mit der gesicherten Finanzierung rückt die Fertigstellung bis 2029 in greifbare Nähe. Der Standort entwickelt sich so zu einem bedeutenden Anziehungspunkt für Besucher und Forscher gleichermaßen.






